Digitalmischer sind nicht wirklich eine Neuheit. Der Weg zu wirklich intuitiven Oberflächen aber war lang und steinig, und er bereitete so manchem Kopfschmerzen. Sollten Sie den Umstieg auf digital genau wegen dieser Unzulänglichkeiten bis heute hinausgezögert haben, hat das lange Warten endlich ein Ende. Yamahas neuer Digitalmixer M7CL ist eine hochprofessionelle Konsole, maßgeschneidert für den Livebetrieb mit wahlweise 32 oder 48 Kanälen, die sogar leichter zu bedienen ist als eine Analogkonsole. Ach ja, und auch der Sound ist fantastisch.
Mit Centralogic™ alle Fäden in der Hand
Yamahas Centralogic™-Interface beschreibt den direktesten Weg zum Maximum an Bedienfreundlichkeit und Leistungsfähigkeit in einer Digitalkonsole. Ohne krampfhaft zu versuchen, den Arbeitsfluss einer analogen Konsole zu simulieren, beschränkt sich die Centralogic™ gekonnt auf das Wesentliche und vereinfacht die Bedienung bis zu einem Punkt, wo sie mindestens so intuitiv wie bei einem Analogmixer ist. Hierfür sorgen ein Touch-Screen – kombiniert mit Yamahas bewährtem "Selected Channel"-Konzept und einem geradlinigem Navigationssystem ohne verschiedene Ebenen – einfach belegte Bedienelemente und die Tatsache, dass alle Funktionen von zwei Hauptfenstern aus sofort fokussiert und direkt erreicht werden können. Unterm Strich kann die gesamte Konsole mit ihren 32- oder 48 Kanälen ganz einfach allein von der 44,2 Zentimeter großen Centralogic™-Sektion gesteuert werden.
Zwei Wege führen zur allumfassenden Kontrolle
Den Input- und Output-Level des M7CL einzustellen wird mit Hilfe der 100mm-Fader, die für jeden Kanal ausgeführt sind, zum Kinderspiel. Außerdem gibt es zwei Methoden, die anderen Mixer-Funktionen zu erreichen – entweder über die "Selected Channel"-Anzeige oder über die "Overview"- ("Überblick-") Anzeige. Tatsächlich kann man das gesamte Pult über diese beiden Anzeigen steuern – und spart sich so das ewige Klicken durch Menüs und Submenüs, bis die begehrte Funktion irgendwann einmal gefunden ist. Und so funktioniert's….
Die "Overview"-Anzeige, sie ist in der Grundeinstellung sichtbar, erlaubt standardmäßig den Blick auf acht Kanäle, die mit Hilfe der Centralogic™-Navigations-Knöpfe selektiert werden können. Diese Knöpfe wiederum wurden als exakte Abbildung einer achtkanaligen Gruppe ausgeführt, sodass Sie mit einem einzigen Knopfdruck augenblicklich jede der Achtkanal-Gruppen auf die zentralen Bedienelemente legen können. Nun können Sie, um diese zu fokussieren, eine Reihe von Bedienelementen auf dem Bildschirm berühren – z.B. Pan oder Bus-Sends – und diese mit Hilfe der Multifunktions-Encoder unter dem Display sofort justieren. Es ist tatsächlich so einfach – und bewaffnet mit der Information aus dieser Broschüre sollten Sie in der Lage sein, eine Mischung auf dem M7LC durchzuführen, ohne die Bedienungsanleitung auch nur einmal aufgeschlagen zu haben.
"Selected Channel"
Um zum Beispiel das Panorama eines Kanals einzustellen, müssen Sie einfach nur auf den [SEL]-Knopf des jeweiligen Kanalzuges drücken – und den physisch vorhandenen PAN-Drehknopf verwenden. Die gleiche Vorgehensweise führt bezüglich der Preamp-Gains, der Dynamics, der Hochpassfilter, der EQs und der Bus-Sends zum Ziel. Alle Bedienvorgänge werden sofort deutlich auf dem Bildschirm angezeigt. Drücken Sie einen der "Selected Channel"-Encoder, wird augenblicklich das "Selected Channel"-Display erscheinen und Ihnen den aktuellsten Stand aller Mixparameter des angewählten Kanalzuges übersichtlich anzeigen. Sie können zudem in jede auf dem Display angezeigte Funktion hineinzoomen, indem Sie ganz einfach den Parameter auf dem Bildschirm berühren. Nun sind die Multifunktions-Encoder unter dem Bildschirm für die Arretierung des jeweils zugeordneten Parameters verantwortlich.
Virtuelle Effekte and GEQ-Rack
Effekte und Grafik-EQs sind für die meisten Live-Anwendungen Pflicht. Diese bereits in ein Mischpult integriert zur Verfügung zu haben – das ist einer der vielen attraktiven Vorteile, die nur Digitalmixern eigen sind. Das Problem ist oftmals nur, sie zu finden. Nicht so im M7CL: Berühren Sie einfach den "RACK"-Knopf auf dem Bildschirm – und schon erscheint ein virtuelles Effekt- und EQ-Rack für den sofortigen und problemlosen Zugang. Mit einer kurzen Berührung des Bildschirms können Sie anschließend die Effekte und Grafik-EOs in jeden Kanalzug oder in den Output insertieren. Eine weitere Berührung – und Sie können den Effekt detailliert editieren. Das M7CL-Pult erlaubt die simultane Verwendung von acht Signalprozessoren – und unter normalen Umständen die von vier Grafik-EQs und von vier Effekten. Falls Sie jedoch mehr Grafik-EQs benötigen als Effekte, können Sie letztere auch zu Grafik-EQs umfunktionieren.
Hochauflösende Effekte
Yamahas Digitaleffekte sind bei Profis hoch angesehen – und das aus gutem Grunde: Sie gehören einfach zu den Besten. Das M7CL verfügt über eine große Auswahl von Top-Effekten wie Ambience, Echo, Modulation oder Distortion. Ganz egal, ob Sie eine Prise natürlich klingenden Hall benötigen, oder den Sound mit einem anderen Effekt ordentlich manipulieren wollen, das M7CL ist reichhaltig ausgestattet. Außerdem hat das M7CL die unschlagbaren "Add-On"-Effekte "REV-X Package" mit an Bord, deren natürlich klingende Erstreflexionsmuster (Ambience) zu den besten gehören, die man erwerben kann.
Standard- oder Flex15-GEQ
Der Standard-Grafik-EQ des M7CL verfügt über 31 Bänder für eine präzise Raumanpassung und Feedback-Kontrolle. Falls Ihre Anwendung mehr EQ-Kapazität benötigt, als die Standard-EQ-Module zur Verfügung stellen, können Sie auf den Flex-15 GEQ zurückgreifen. Jedes GEQ-Modul kann wie zwei 31-Band-Einheiten verwendet werden – aber mit nur 15 gleichzeitig verwendbaren Frequenzbändern. Dafür können Sie 16 Kanäle mit Flex15-GEQs füttern!
Direkte EQ-Bedienung
Ganz leicht und auf direktestem Wege gehen die Einstellungen der 31 Bänder des Grafik-EQs von statten. Berühren Sie einfach einen EQ Ihrer Wahl aus dem virtuellen Effekt-Rack, dann wählen Sie einen Button für 8 Frenquenz-Bänder aus, um am Ende mit Hilfe der acht Centralogic™-Fader die zugeordneten EQ-Bänder zu justieren. Zu den weiteren bequemen Bedienfunktionen zählt zum Beispiel die Möglichkeit, jedes Band augenblicklich zu resetten, indem ganz einfach die zugehörige [ON]-Taste gedrückt wird.
Es ist Zeit, auf digital umzustellen
Falls Sie vor haben, ein fest installiertes oder transportables Sound-System mittlerer Größe aufzubauen oder aufzurüsten, dann sollten Sie sich für ein Digitalsystem entscheiden, das auf dem M7CL basiert. Mit diesem hochprofessionellen und zugleich leicht zu bedienenden Digitalmischer können Sie sich ganz auf den Sound konzentrieren, ohne von komplizierter Technik abgelenkt zu werden.
- 48 oder 32 Mono Mikrofon/Line-Inputs, 4 Stereo-Inputs und 3 Mini-YGDAI Card Slots (insgesamt 56 or 40 Mix-Kanäle).
- 16 Busse, LCR-Bus, 8 Matrix-Kanäle und 8 DCAs, die auf 16 Omni Outs gelegt werden können.
- Virtuelles Effekt- und EQ-Rack: Bis zu 4 simultane Multi-Effekte, bis zu 8 simultane 31-Band-Grafik-EQs.
- Centralogic™-Interface: Zentral, logisch und intuitiv.
- Dual-Power-Modi: Benutzen Sie das eingebaute Netzteil oder fügen Sie ein externes PW800W-Netzteil (optional) als sichere Backup-Stromversorgung hinzu.
- Kompakt und leicht: 48 Kanäle auf engstem Raum und bei einem Gewicht, welches eher 24 Kanäle vermuten ließe
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